Pressemitteilung 29.6.2000

Kanton Zürich


Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich 29.6.2000


Für Zürichs Bahninfrastruktur der Zukunft

Unter dem Vorsitz von Regierungsrat Dr. Ruedi Jeker, Volkswirtschaftsdirektor, hat die Behördendelegation «Bahnperspektiven für den Wirtschaftsraum Zürich», welcher Vertreterinnen und Vertreter von Stadt und Kanton Zürich, der sechs benachbarten Kantonsregierungen, des Bundesamtes für Verkehr und der SBB angehören, vom planmässigen Fortschritt des Projekts Kenntnis genommen. Die Weiterentwicklung der im Januar der Öffentlichkeit vorgestellten Strategie für die Bahninfrastruktur im Wirtschaftsraum Zürich ist mit mehreren Teilprojekten eingeleitet worden.

Die Projektierungsarbeiten für eine allfällige Vorinvestition unter den Perrongleisen 3-9 und die Planungsstudie für den gesamten zweiten Durchgangsbahnhof unter dem Zürcher Hauptbahnhof mit Anschlüssen nach Oerlikon, Altstetten und Wiedikon sind so terminiert, dass die notwendigen Entscheide für eine zeitgerechte Verwirklichung im Herbst des laufenden Jahres gefällt werden können. Dies wird es ermöglichen, den als Übergangslösung konzipierten S-Bahnhof Sihlpost unter günstigen Umständen nach etwa 12 Jahren durch eine zukunftsgerichtete Gesamtlösung zu ersetzen.

Parallel dazu sorgt ein besonderes Teilprojekt «Netzwirkung» für die Koordination mit der laufenden Planung für die zweite Etappe von Bahn 2000. Damit wird sichergestellt, dass die Bahnprojekte im Raum Zürich auch optimal in das nationale Angebotskonzept der Zukunft integriert werden können. Die Arbeiten für die erste Etappe von Bahn 2000, die nun auf allen Zufahrtslinien zum Zürcher Hauptbahnhof sowie im Bereich des Vorbahnhofs in vollem Gange sind, bieten Gewähr, dass auch die Ostschweiz ab 2005 von den netzweiten Angebotsverbesserungen profitieren kann.

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